Immer mal wieder steht „etwas upleveln oder reparieren“ auf meiner Bingo-Liste. Das mit dem upleveln, also etwas verbessern, einen Level höher bringen, hab ich mal in irgendeinem Zusammenhang gelesen und fand es einen schönen Gedanken. Den Standard ein wenig erhöhen. Eben nicht die ganze Zeit das ewig währende Provisorium nutzen, sondern die Dinge so machen, wie sie gemeint sind. Oder wie ich sie haben will und schön finde. Ein Beispiel wäre, die seit dem Hausbau hängenden Glühbirnen durch Lampen ersetzen. Das hab ich letztes Jahr in der Küche gemacht.
Ich führe eine Liste
Als Listenliebhaberin führe ich natürlich eine potenzielle Neuanschaffungs-, Uplevel- und Reparaturliste. Immer, wenn mir etwas einfällt, ich mich aber nicht gleich drum kümmern kann oder will, kommt es auf die Liste. Und nach und nach kümmere ich mich darum. Da stehen Dinge drauf, wie Hosen zu Schneiderin bringen, Regalbretter besorgen, Wohnzimmer streichen, Terrassentisch kaufen etc. Ganz klar, dass manche Dinge länger dauern, vor allem, wenn viel Geld oder Zeit involviert ist. Aber manche Dinge gehen dann eben doch ganz schnell.
Uplevel der letzten Tage
Auch für diesen Monat hatte ich mir vorgenommen, etwas zu verbessern, wusste aber noch nicht konkret was genau. Und dann war ich vor ein paar Tagen unterwegs und zack, plötzlich hatte ich einen Lauf und mich gleich um mehrere Dinge gekümmert:
- Ich habe einen Zweiteiler und eine Hose zur Reinigung gebracht. Die kommen am Montag dann sauber und schön zurück.
- In diesem Zuge habe ich gleich zwei weitere Hosen für die Schneiderin abgegeben. Ich wusste nicht, dass sie auch eine Schneiderei dabei haben, hatte die kaputten Hosen aber auf Verdacht mitgenommen. Tschakka.
- Dann wollte ich mir gern neue Unterwäsche und einen neuen BH kaufen. (Jacky Tamblyn hat mal so schön gesagt, Selbstfürsorge fängt bei den Schlüppern an. Darüber muss ich immer noch kichern.) Während der Sohn beim Friseur war, habe ich mir eine Unterhosen gekauft und später mit der Tochter noch zwei BH’s. Jetzt hab ich wieder bisschen Auswahl.
- Und weil ich schon unterwegs war, hab ich mir gleich beim Optiker ein neues Brillenetui für meine Lesebrille gekauft. Klein, schmal und handlich. Mein erstes fiel schon fast auseinander.
- Der Sohn mag es nicht, dass unser Mehl immer in der Mehltüte im Schrank steht. Also haben wir jetzt gemeinsam ein paar Schüttdosen besorgt. Es sind oftmals die kleinen Sachen, die eine große Wirkung haben.
Das macht mir dann immer richtig Spaß, sowas abzuhaken oder upzuleveln. Wie, wenn man das Zimmer aufräumt oder ein wenig umstellt. Frische Energie, mehr Schönes, Erleichterung. Mal sehen, was als nächstes dran ist.
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