Am 22.Februar ist ganz offiziell das 100 Day Projcet gestartet. Klar kannst du jederzeit mit einem 100 Tage Projekt beginnen, aber wenn viele es zur gleichen Zeit tun, hat es nochmal eine ganz andere Dynamik. Hier habe ich ausführlich geschrieben, was es mit dem Projekt auf sich hat und wie du mitmachen kannst.
Mein Projekt – 100 Tage Alltag
Ich habe vergangenens Jahr 100 Tage Alltag gezeichnet. Meine Inspiration dafür habe ich aus dem Buch „Everyday matters“ von Danny Gregory, in dem er anhand seiner ganz persönlichen Geschichte beschreibt, wie sehr auch der Alltag lohnt, festgehalten zu werden. Schliesslich formt er einen Großteil unseres Leben. Die Frau von Danny Gregory, so schreibt er in dem Buch, hatte einen Unfall als das gemeinsame Kind noch sehr klein war. Die ganze Familie ging durch einschneidende Veränderungen. Zeichnen war ihm Halt in dieser Lebenskrise.
Die Kaffeetasse am Frühstückstisch, der Abwaschstapel oder die durstige Zimmerpflanze. Alles um uns herum erzählt Geschichten. Sie mögen uns zwar banal vorkommen, sind es aber wert gehört, gesehen und festgehalten zu werden.
Also habe ich mich entschieden, auch in diesem Jahr wieder den Alltag wieder mit etwas mehr Verzauberung und Aufmerksamkeit zu betrachten und ihn zum Thema meines 100 Tage Projektes zu machen. 100 Tage Alltag in Schrift und Bild ist mein Thema. Dabei möchte ich mich weitgehend auf ein Werkzeug beschrönken – einen neuen Zeichenfüller, den ich gern kennenlernen und seine Möglichkeiten erkunden will.
“What you do consistently you become.” Rukmini Poddar
The 100 Day Project – ein paar Alltagszeichnungen vom letzten Jahr
The 100 Day Project – Durchhaltetipps
Wenn dich 100 Tage abschrecken, teile den Marathon in kleinere Sprints. Committe dich für 5 Tage. Und danach entscheide, wie es läuft und ob du nochmal 3 oder 5 Tage dranhängst. Nach und nach addieren sich die 5 Tage vielleicht hoch zu 100 Tagen ohne dass es dir unüberwindbar oder schwierig vorkam. Wenn du magst, hör dir dazu meinen Podcast zum Thema Compound Effekt an.
- Deine eigenen Regeln | Lege Regeln für dich fest, wann dein Tag als „erfüllt“ gilt, sodass du auch an schwierigen Tagen umsetzen kannst. Was ist also dein bares Minimumen, mit dem du an der Challewnge teilnimmst?
- Joker | Wenn du Lust hast, vergib dir Joker. Erlaube dir 3x nicht mitmachen oder zB ausgelassene Tage nachzuholen. Das gestaltet das ganze flexibler. Dein Projekt, deine Regeln.
- Folge der Freude | Nimm etwas, was dir Freude bereitet.
- Was ist dein Warum? | Prüfe dein Warum. Warum willst du mitmachen? Weil dich das Projekt interessiert? Weil du etwas neues lernen willst? Weil du dir beweisen willst, dass du dranbleiben kannst? Oder weil andere es machen und du dazugehören willst? Je tiefer dein Warum aus dir selbst kommt, desto wahrscheinlicher ist, dass du durchhältst. Dein Warum trägt dich auch durch Durststrecken.
- Habit Tracker | Mache dir einen Habit-Tracker, wo du abhaken kannst, wenn du einen Tag geschafft hast.
- Machbarkeit | Wähle ein Format, was auch mit wenig Zeit und Aufwand bewältigbar ist. Ich kenne einige, die zB in kleinen Skizzenbüchern, Postkarten oder ATC’s arbeiten. Wenn du auf einzelnen Blättern arbeitest, kannst du dir schon 100 Blätter im Vorfeld zurechtschneiden.
- Sichtbarkeit | Lege dir dein Material sichtbar an deinen Platz, damit du nicht erst alles herräumen musst.
Keine Lust auf eine 100 Tage Challenge? Vielleicht passt dann die 21-Tage-Aufräumchallenge „Ordnung im Kreativchaos“ für dich. In 21 Tagen Schritt für Schritt zu mehr Platz zum kreativ werden.



