Fundstück: Kalligrafische Briefe

In unserem Haus steht eine Kiste. Darin lagere ich schon seit Jahren meine Mail-Art-Post, die ich früher oft versendet und erhalten habe. Gemeinschaftsprojekte, Art-Decos (na, wer kennt sie noch?) und andere wirklich coole Sachen. Am Wochenende habe ich sie mal wieder durchgeschaut und mit Begeisterung festgestellt, was darin für Schätze enthalten sind. Kalligrafische Umschläge zu verschiedenen Themen – gleichzeitig Dokumentation meiner zahlreichen Umzüge.

Ich hüte diese kleinen Kunstwerke wie einen Schatz. Ein Stück Alltagskunst in einer Zeit, in der kaum noch handgeschriebene Briefe verschickt werden, weil es schneller geht, eine Nachricht per Messenger zu versenden. Weil alles schnell gehen muss, wir nicht mehr warten können oder wollen. Um so besonderer ist ein handgeschriebener Brief, hochwertiger mit dem Namen der Empfängerin in kalligrafisch (oder anders schöner) Handschrift.

Es ist etwas besonderes, den eigenen Namen schön geschrieben zu sehen, gemeint zu sein.

Auch, wenn du keine kalligrafische Schrift schreibst, kannst du einen Umschlag ansprechend und besonders gestalten. Wähle Farben und experimentiere mit Schrift. Wichtig ist jedoch, dass die Lesbarkeit erhalten bleibt, sonst kann der Brief nicht zugestellt werden. Nimm dir Zeit, ziehe Linien und schreibe langsam. Die Achtsamkeit und Langsamkeit mit der du einen Brief schreibst, überträgt sich nicht nur auf die Empfängerin oder den Empfänger, sondern auch auf dich.

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