Monatsrückblick Juni 2026: Glühwürmchen, Gongs und Leichtigkeit

Abends, wenn die Wärme des Tages ein wenig abgeflaut ist, gehe ich eine Runde spazieren. Ich mag das gerade gern. Die Stimmung, das Licht und die Leichtigkeit, die mir der Juni zurück gebracht hat. Durch Verbindung, kleine magische Momente und Verzauberung im Alltag. Klar habe ich noch Baustellen, und nicht jeder Tag fühlt sich nach prallem glücklichen Leben an. Aber so generell blicke ich mit einem zufriedenen Lächeln auf meinen Juni zurück. Ich nehm dich ein bisschen mit.

Glühwürmchen – mein Highlight im Juni 2026

Es war schon dunkel, ein lauer Abend um Mittsommer herum. Wir saßen draußen bei meiner Tochter, die Jungs, der Hund zu unseren Füßen und ich. Da war er: ein kleiner Leuchtpunkt, der durch die Nacht flog. Das erste Glühwürmchen des Jahres.

Glühwürmchen verbinden mich auf eine ganz besondere Art mit meiner Tochter (deshalb hat sie mir auch zu Weihnachten einen Glühwürmchen-Anhänger geschenkt, den ich nun als Armband trage.). Das Staunen, die Freude an den kleinen Dingen, ein Licht im Dunkeln. Ein bisschen Magie in lauen Sommernächten.

Im Laufe des Junis begegneten sie mir immer wieder — im Wald, im Garten, auf einer Gartenparty, beim Abendspaziergang. Und jedes einzelne hat in mir so viel Freude und Verzauberung ausgelöst.

Vielleicht war das auch mein Thema für den Juni: Das magische Leuchten in kleinen Momenten entdecken.

Gartenfest: Gartentisch mit Tischdecke und Sektgläsern, Stühlen  mit Kissen mit einem Bullybus als Cafebar im Hintergrund im Abendlich vor einem Rosenstrauch
Ein Gartengeburtstag, zu dem ich eingeladen war – schönste Kulisse, Schatten unter der Linde, wunderbare Menschen, Essen und Programm. Und Glühwürmchen.
Dieses Jahr blüht riesiger lila Mohn im Garten.

Leipzig und Zierenberg – zwei Reisen im Juni 2026

Bleiben wir ein bisschen beim Licht und Leuchten. Nach einem bewegten Mai begann auch der Juni mit zwei Wochenend-Trips. Einer zum Geniessen, einer zum Arbeiten.

Freundinwochenende im Juni in Leipzig

In Leipzig habe ich mich mit einer Freundin getroffen und ein verlängertes Wochenende voller Leichtigkeit, Genuss und guter Gespräche verbracht. Wir genossen Kunst, ausgiebiges Schlendern und Chillen am Cosbudener See und unsere Verbindung. Kein Programm, das erfüllt werden musste. Einfach da sein.

In Leipzig war gerade Stadtfest. Als wir das herausfanden, waren wir etwas genervt: Menschenmengen und Lärm. Dann hat sich alles dennoch fein gefügt. Wir lauschten der Musik auf den Bühnen, schoben uns durch die gute Stimmung und bauten ansonsten unser Programm um das Stadtfest herum:
– die Frida Kahlo Immersive Experience Ausstellung im Kunstkraftwerk
– ein gemütliches Erkunden der Spinnerei mit den vielen Ateliers und dem Boesner
– eine weitere Ausstellung in der Mädler Passage (Quint Buchholz, Wovon wir träumen | Quint Buchholz ist der Illustrator des Covers von Sofies Welt.)
– ein Ausflug zum Cosbudener See
– zum Abschluss der Gottesdienst mit Chor in der Universitätskirche

Zwischendrin feines Essen, vegane Entdeckungen, Hotelzimmerpicknick, viele gegangene Schritte und abendliche Gespräche mit den Gesprächskarten von beherzt. Lauter Leuchten, Licht und Leichtigkeit. Hat mir gut getan.

Beste Entdeckung: der vegane Kuchen und guter Grüntee bei Röseling Feinkost in der Gottschedstrasse. Den dicken Stempel habe ich mir bei der Tourist-Info geholt. Ein schöner Auftakt im kleinen Leuchtturm meinem visuellen Tagebuch.
So viel erlebt, so wenig Platz auf einer Seite. Meine Erinnerungen in Farben, Details, Stempeln und gezeichneten Logos der Locations, wo wir waren.
Abschluss: Gottesdienst in der Universitätskirche. So schön, wie hier Tradition und Moderne verbunden wurden.

2. Gongsymposium im Juni in Zierenberg

Am drauf folgenden Wochenende gab es das 2.Gongsymposium in Zierenberg. Wir haben ja vor ein paar Jahren einen verein gegründet. Sapurana e.V. Im Rahmen dieses Vereins gab es nun schon das zweite Gongsymposium für alle Gong- und Klanginteressierten Menschen. Ich hab den Mann begleitet und das ganze Wochenende über mitgearbeitet.
Eine ganz andere Welt — und doch dasselbe Grundgefühl: echte Begegnung, gut versorgt sein, meine Fähigkeiten einbringen und erleben, wie sie wirken. Auch wenn es Arbeit war, hat es sich die meiste Zeit gar nicht so angefühlt. Es war einfach ein wunderbares Wochenende in toller Gemeinschaft. Wir waren im Tagungshaus Lebensbogen untergebracht und so wunderbar versorgt. Das hat mir wirklich gefallen.

Was mir besonders gut gefallen hat (neben den Gesprächen, dem Essen und den wirklich interessanten Vorträgen auf der Bühne): ein Trommelworkshop mit Ricarda Raabe. Wenn euch diese Frau mal unterkommt, nutzt es! Ich hatte so Freude am gemeinsamen Trommeln und Rhythmus schlagen. Das macht wirklich Spaß.

Und noch eine kleine leise Erkenntnis nehme ich mit nach Hause. Die hab ich schon im Februar beim Journaling Barcamp bemerkt: Ich mag es, auf der Bühne zu stehen. Ich glaube, ich bin doch ein bisschen eine Rampensau, hihi.

Alles in allem taten mir beide Reisen wirklich gut. Ich konnte mal rauskommen aus dem Alltag, hatte einen Perspektivwechsel, Verbindung und Leichtigkeit. Damit ist ein bisschen Licht zurück gekommen, was ich in den vergangenen Monaten ein wenig verloren hatte.

Alexander Renner eröffnet das 2. Gongsymposium in Zierenberg.
Trommelrhythmen mit Ricarda Raabe

Mittsommer – ein Spaziergang durch den inneren Garten

Dann war Mittsommer, und ich lud über meinen Newsletter zu einem Zoom-Workshop ein. Eine kleine, vertraute Runde. Wir haben unseren inneren Garten angeschaut — was dort wächst, was Pflege braucht, was vielleicht schon lange auf Ernte wartet. Es war ein schöner Abend. Ich mag an diesen Workshops und auch im Kreativsalon, wie ich direkt sehen kann, dass solche (Heil)räume etwas bewirken. Auch ich nehme immer etwas für mich mit bei der Arbeit im Artjournal. Das war auf jeden Fall ein schönes Ritual zur Jahresmitte.

Wenn du Lust auf den Workshop hast, buche dir hier die Aufzeichnung.

Mittsommer im Artjournal – wir schlendern durch unseren inneren Garten

Im Business ein Fokus-Sprint

Parallel zu alledem lief im Juni nicht nur der Alltag weiter, sondern auch eine 14-Tage-Fokus-Challenge in einer der Business Memberships bei der ich Teil bin: eine Einladung, konzentriert und ohne Verzettelung zu arbeiten. Ich habe trotz des wilden Alltags und meiner Reisen mitgemacht. Und ich war selbst überrascht, was in diesen zwei Wochen möglich war.

So entstand der komplette Anmeldeprozess für das August Art Journal 2026 – inklusive der Möglichkeit, als VIP dabei zu sein. Außerdem habe ich den Mittsommer-Sale aufgesetzt mit allen Emails und Angeboten (das waren in diesem Jahr ein Kreativsalon Special, eine Schatzkiste mit zwei Jahren Kreativsalon-Inhalten und ein besonderes 1:1 Wegbegleitungs-Angebot). Ich staune immer wieder, wieviel Arbeiten und Aufgaben jenseits der eigentlichen kreativen Tätigkeiten doch mein Beruf abverlangt.

Es war ein gutes Gefühl, so fokussiert zu arbeiten. Nicht gehetzt oder zerstreut, sondern mit klarem Blick auf das, was dran ist. Was mir ja voll Spaß macht: Gamification und Challenges. Häkchen an Listen setzen, das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Das will ich auf jeden Fall nochmal wiederholen. Ich habe aber auch gemerkt, dass es als Gruppe mehr Spaß macht.

Die Anmeldung für das kostenlose August Artjournal ist eröffnet.

Was sonst noch los war

In der ersten Juniwoche hatten wir noch Pfingstferien. Wir haben unseren Enkel besucht (und er hat mich Oma genannt. Awww.) Dann kam die Sommerhitze mit allem, was dazugehört. Ich war mehr als einmal dankbar für unser gut gekühltes Haus und den Mann, der sich ums Temperaturmanagement kümmerte, indem er die Beschattungsmaßnahmen (Rolläden, Fenster) im Blick behielt. Wir feierten Abschied unserer zweiten Leiterin in der Seelsorgetruppe und die Begrüßung neuer Pfarrerinnen in der Kirche (ich hab da im Posaunenchor mitgespielt). Ausserdem fanden, wie immer, unsere regelmässigen Kreativsalon-Onlinetreffen statt. Ich bin so dankbar zu welch wunderbar angenehmen Raum sich dieser entwickelt hat. Eine Teilnehmerin schreibt: „Ich bin und bleibe absoluter Fan deiner Plattform. Wäre wirklich sehr traurig wenn es diese Möglichkeit nicht mehr gäbe! Mein absoluter Heilraum!“

Und Glühwürmchen. Immer wieder.

Ausblick auf den Juli

Der Juli ist der Dezember des Sommers – so beschrieb der Kindergärtner der Söhne immer diesen proppevollen Monat vor den Sommerferien. Schulfeste, Posaunenchorauftritte, letzte Erledignungen vor der großen Sommerpause.

– Das August Art Journal 2026 bewerben und die Videos dafür aufnehmen — damit ich entspannt in die Ferien gehen kann.
Wegbegleitungen und Seelsorge
– ein Stand beim Glonner Nachtflohmarkt
– wieder bloggen (auch mal nur einen kleinen Postkartengruß). Das hier ist der Anfang.

Mit dem Hund im Schatten des Parkplatzes warten während die Tochter einkauft. Und dann irgendwann: Regen und Abkühlung mit einem schönen Regenbogen. Nicht nur Glühwürmchen verzaubern mich. Regenbogen auch.

Von Herzen, Ramona

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