Monatsrückblick – Juni 2020 | Declutter

Mein Juni Motto war Declutter. Da ging es vorallem darum, Platz zu schaffen, Ideen zu sortieren und zu entscheiden, was bleiben und was gehen darf. Sowohl auf materieller Ebene wie auch auf Papier und im Kopf. Das ist ein anhaltender Prozess. Ein Monat war dafür nicht ausreichend.

Ich hatte neben allem Sortieren und Orientieren viele persönliche Themen und emotionale Auseinandersetzungen. Das war Wochenweise wirklich herausfordernd. Nun wird es etwas ruhiger. Wir nähern uns dem Sommer und der Sommerpause. Ich habe neben all dem Loslassen auch Neues begonnen, aber auch alte Themen abgeschlossen. Nachdem mein Schreibtisch schön aufgeräumt war, habe ich mir von dem Bücherflohmarktgeld eine schöne Christus-Statue gekauft, die jetzt meinen Schreibtisch ziert. Vielleicht bekommt sie noch einen anderen Platz.

Gut genug

Der Built Up Caps Kurs von Yves Leterme hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es nicht zum täglichen Üben geschafft und viel weniger geschrieben, als mir lieb war. Dennoch habe ich mit Begeisterung die Videos angeschaut, mir Notizen gemacht und viel gelernt. Einiges möchte ich im Sommer nachholen. Die Videos sind noch eine Weile verfügbar, wenn auch keine Korrekturen von Yves selbst. Ich bin wieder meinem Nicht-Gut-Genug Muster begegnet. Es ist spannend, in wievielen Lebensbereichen ich über Leistungsdenken verfüge. Selbst beim Posaunenchor, wo ich mich angemeldet habe, um Trompete zu lernen, ertappe ich mich mich mit Leistungsgedanken und Lobesstreben. Das merkt man natürlich sofort am Atemstrom. Wenn es nicht mehr entspannt ist und krampfig wird. Ich liebe diese Zusammenhänge und lerne auch dort viel darüber, wie ich ticke. Jetzt muss ich noch lernen, mich dafür nicht zu verurteilen.

Sommerskizzenbuch

Ende Juni startete mein Sommerskizzenbuch-Onlinekurs und macht mir seitdem Freude. Der erste Zoomcall zum Kurs gibg zwar in die Hose: nach einer halben Stunde fiel das Wlan aus und wir mussten abbrechen. Wird nachgeholt, ist abwer dennoch blöd. Ich habe selbst auch wieder angefangen, täglich zu zeichnen. Für mich sind diese Kurse, die ich gebe, selbst auch immer Ansporn, dranzubleiben. Nachdem ich ja mein 366 Tage Projekt abgebrochen habe, war eine meiner Eingebungen, es doch in kleine Häppchen zu unterteilen. Mehrere Monatsthemen am Stück ergeben ja auch am Ende ein großes Ganzes. Der Juni war also auch auf kreativer Ebene ein Auftakt in den Juli. Ich bin gespannt, was folgen wird.

Künstlertreff und Morgenseiten

Als Hörbuch habe ich mir von Julia Cameron das Buch “Der Weg des Künstlers” runtergeladen. Vermutlich ist das eines der Bücher, die man besser als gedrucktes Buch liest. Das beinhaltet ein 12-Wochen-Programm, um den inneren Künstler zu nähren und sich Kreativität zuzugestehen. Ich hatte nicht vor, das Programm mitzumachen, fand aber einige Punkte sehr inspirierend. Übernommen habe ich die Morgenseiten. Ich schreibe ja eh in unregelmässigen Abständen phasenweise Tagebuch, Journaling, Briefe und Morgenseiten. Die für mich perfekte Lösung habe ich noch nicht gefunden, aber klar ist, das Schreiben etwas mit mir macht. Vielleicht muss ich immer mal wieder wechseln und das gehört zum Prozess dazu. Schön finde ich auch die Idee eines wöchentlichen Künstlertreffs. Eine Verabredung mit dir selbst. Das ist definitiv eines der Dinge, die ich auch weiterführen möchte. Ich war im Juni einen Nachmittag lang wandern und habe mir auch für den Juli schon zwei Nachmittage ganz für mich geblockt.

Ausblick auf den Juli

Im Juli haben wir nun unsere letzte Schulwoche. die Kinder gehen nach wie vor abwechselnd einen Tag zur Schule und einen Tag bleiben sie daheim. Mein Fokus wird auf dem Sommerskizzenbuchkurs bleiben. Einige Veränderungen, die ich im Juni gestartet habe, möchte ich fortführen und beobachten, wie es mir damit geht. Der Künstlertreff, die Morgenseiten und das tägliche Zeichnen. Ich werde das Buch “Der Weg des Künstlers” weiterlesen. Als Monatsmotto habe ich mir Übergang gewählt. Übergänge sind wichtige Zeiten von einer zur nächsten Lebensstufe, von einem zum anderen Termin. Sie werden oft vernachlässigt, brauchen aber besondere Aufmerksamkeit.

  • Weil ich mein Moleskine vernachlässigt habe, aber so gern am Ende des Jahres durchblättere, habe ich mir vorgenommen, im Juli jeden Tag eine kleine Zeichnung, ein paar Worte oder eine Collage darin zu hinterlassen.
  • An der Tochterschule wird es Projektwochen geben. Dort habe ich mich für einen Kalligrafieworkshop gemeldet, den ich “Bug or Feature? – Experimentelle Kalligrafie” genannt habe. Nun erarbeite ich das Kurskonzept und freue mich auf einen inspirierenden Tag mit den Jugendlichen.
  • Neben den Kursen habe ich einige Auftragsarbeiten auf dem Schreibtisch liegen. Das sind zu aktualisierende Flyer und ein Trauspruch. Beide Arbeiten habe ich schon begonnen und möchte sie noch in dieser Woche abschliessen.
  • Auch in diesem Jahr gibt es eine Post-Kunst-Werk-Sommerpost. Hierfür habe ich mich angemeldet. Es gilt, eine handgedruckte Briefmarke zu gestalten und sie ästhetisch zu präsentieren. Ich habe schon eine Idee im Kopf und freue mich auf die Umsetzung. Dazu werde ich eine Gelatineplatte zum Drucken herstellen.
  • Im August wird es wieder Emails zum August Art Journal geben. Wenn du dabei sein möchtest, trage dich jetzt schon hier in die Liste ein.

Wöchentlicher Kuss für die Muse

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