12 von 12 im März 2026 | Ein Grund zu zeichnen

Wenn ich es sonst auch nicht in den Blog schaffe oder ins Artjournal: 12 von 12 ist mal wieder ein Grund. Zwölf Kästchen. 12 Bilder. Das legendäre 12 von 12. Die Beiträge dieser Reihe sammelt, wie immer, Caro bei Draussen nur Kännchen.

Wenn auch mit etwas Verspätung, hier mein wilder Alltag am zwölften März 2026.

12 von 12 im März 2026

Der zwölfte März ist in diesem Jahr ein Donnerstag.

1. Nachdem die erste Hälfte der Woche vollgepackt war und der Jüngste krank zu Hause, habe ich beschlossen, mal auszuschlafen. Noch im Bett kommt ein Anruf von der Schule, ob ich kurzfristig am nächsten Tag und in der nächsten Woche die kranke Kollegin vertreten kann. Ich hab ein bisschen ein schlechtes Gewissen, noch völlig durcheinander im Bett zu liegen (auch noch mit Handy! – mein Lichtwecker ist gerade kaputt, also hat sich die Gewohnheit wieder eingeschlichen, das Handy am Bett zu haben. Ich brauche da dringend wieder eine Alternative), sortiere mich da aber schnell raus. Nachdem die Vertretung geklärt ist (ich übernehme drei bis vier Vertretungen bis zu den Osterferien) frühstücke ich in Ruhe.

2. Draussen ist es wieder etwas kühler geworden. Ich brauche Wärme. Also mache ich mir ein Feuer an.

3. Den Vormittag verbringe ich damit, Dinge zu ordnen. Meine Häufchen, die hier im Wohnzimmer rumliegen, die Wäsche, die Küche. Äußere Ordnung für Innendrin.

4. Dann fahre ich mit dem Mittleren zur Therapie. Derweil setze ich mich ins Restaurant, esse Misosuppe und Sushi und schreibe meine Gedanken aus dem Kopf in mein Journal. Es kommt einiges Zusammen.

5. Danach fahre ich mit dem Sohn zur Tochter. Sie bäckt Sauerteigbrot. Wir bewundern die frische Leckerei.

6. Es folgt ein Faulinachmittag, von dem ich gar nicht recht sagen kann, was ich eigentlich tue. Tee trinken, Zeitschriften lesen, aus dem Fenster schauen.

7. Dann habe ich eine 1:1 Wegbegleitung. Ich mag es sehr, Menschen zuzuhören, Fragen zu stellen, Raum zu geben. In der Seelsorge, im Coaching, als Wegbegleiterin.

8. Mein derzeitiges Tagesschrittziel sind 7500 Schritte. Ich mache einen Spaziergang zum Wald und zurück. Währenddessen höre ich einen Podcast, der mich sehr begeistert. Die Sonne scheint. ich habe den Impuls, ein Stück barfuß zu gehen. Das tut gut und passt zum Podcast, in dem es um Lebendigkeit geht.

9. Später hole ich meine Uhren, die eine neue Batterie bekommen sollten, im Schmuckladen ab. Spontan kaufe ich mir zwei neue kleine silberne Creolen für meine Ohrlöcher. Die alten sind mir verloren gegangen. Ich trage sie schon seit meiner Jugend.

10. Ich schreibe ein wenig zuerst mit meiner Schwester, dann mit meiner Mutter hin und her. Dann telefonieren wir kurz. Sie ist auf Reha nach einer Knie-OP.

11. Leider kann ich nur kurz sprechen, weil der Kreativsalon Q&A Abend mit einer kleinen Technikpanne beginnt – ich habe den falschen Link verschickt. Wir schaffen das aber und haben einen schönen gemeinsamen Werkelabend bei dem ich die Bildchen für diesen Blogpost zeichne.

12. Am Abend hole ich noch den Sohn bei der Fahrschule ab. Er hatte seine Nachtfahrt. Wir besuchen kurz die Tochter, bekommen eins der Brote und bewundern den schönen Sternenhimmel.

Im Bett lese ich noch ein paar Zeilen und schreibe mein Dankbarkeitstagebuch.

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