In die Stille

Inspired by silence – mein Motto für das letzte Quartal. Ein Reduzierprozess, der schon im Sommer begonnen hat (und mit dem Verlust meiner Daten und Fotos (Familien- und Kinderbilder ab ca 2012-2020) auf meinem Laptop gipfelte).

Ich will meine Kraft und Energie näher bei mir halten, etwas leiser werden und mehr horchen. Damit mir das gelingt, werde ich mich für eine Weile vom Lärm der sozialen Medien zurückziehen. Die Pausen haben mir in der Vergangenheit schon gut getan. Wie ich sie gestalte, das weiss ich noch nicht genau. Im Blog und auch im Newsletter schreibe ich weiter, das steht schonmal fest.

Inspirierend finde ich dieses Zitat von Michaela Coel aus ihrer Rede bei der Verleihung des Emmy-Awards:

“In a world that entices us to browse through the lives of others to help us better determine how we feel about ourselves, and to in turn feel the need to be constantly visible — for visibility these days seems to somehow equate to success — don’t be afraid to disappear from it, from us, for a while and see what comes to you in the silence.”

Inspired by Silence

Das ist ein Satz, der auf meiner Jahrescollage steht, die ich an Silvester gestaltet habe. Da sind ganz viele Bilder und Worte, Stimmungen und Symbole drin. Je nachdem, wann ich mir die Collage anschaue, spricht jedesmal ein anderer Aspekt zu mir. In letzter Zeit ist es immer dieser eine Satz. Inspired by Silence. Ich mag Synchronizitäten. Oder auch selektive Wahrnehmung. Denn plötzlich begegnet mir das Grundthema an vielen Stellen meines Lebens.

Morgens sitze ich gern eine halbe Stunde vor der Familie am Küchentisch, eine Kerze flackert, ich schreibe oder gestalte in meinem Journal.

Das ist meine Zeit, wo ich mit Gott sprechen oder in mein Innerstes lauschen kann. Manchmal bringe ich nur Belanglosigkeiten zu Papier, manchmal aber kommen mir Ideen und Wegweiser. So sind aus dieser stillen Morgenzeit zwei Workshops für Oktober geboren, wo es auch um die Stille, das lauschen und natürlich das satt-werden unserer Seele gehen soll.

Wenngleich ich mich auf Worte aus der Bibel und Gott beziehe, sind die Kurse offen für alle Glaubensrichtungen und wirken auch ohne religiösen Hintergrund. 

Ich freue mich, wenn wir uns im Workshop sehen, gemeinsam kreativ werden und Lauschen, was in uns wirkt.

Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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