Heute haben wir einen kleinen Ausflug nach Bad Feilnbach gemacht. Wir wollten seniorengerecht die Füße ins Wasser strecken, also haben wir nach einer Kneipp-Anlage gesucht. Da Bad Feilnbach auch sonst sehr nett ist und nicht so weit weg von uns, fiel die Wahl auf diesen Kurort. Den Ausflug starteten wir an der Touristen-Info. Das mache ich in fremden Orten gern so, weil ich dort auch gleich nach einem Stempel für mein Tagebuch fragen kann. In Bad Feilnbach gab es, wie sollte es auch anderes sein, einen Apfelstempel. Der Apfel ist nicht nur wegen des bekannten Apfelmarktes im Herbst zum Symbol des Ortes geworden, sondern weil es in Bad Feilnbach 30.000 Apfelbäume zum Obstanbau gibt.
Auf Gottes Spuren
Nach der Abkühlung im Kneipp-Becken, was wir schnell gefunden hatten, war uns nach Bewegung im Schatten. Also gingen wir den Naturpfad entlang des Jenabchs. Dort gibt es einen Weg, der sich „Auf Gottes Spuren“ nennt und teil des südostbayrischen Jakobsweges ist. An verschiedenen Stationen gibt es Skulpturen und Tafeln zum Lesen.





Nach einer Stärkung zum Mittag (für mich Pommes mit Ketchup & Hollerschorle) und einen kleinen Schlendergang durch den Ort mit Besichtigung der Kirche und des Buchladens sind wir dann auch schon zurück gefahren. Den Rest des Tages haben wir lesend, rätselnd und gemütlich auf der Terrasse schlumpernd verbracht. Bad Feilnbach hat mir gefallen. Vor allem die vielen weiteren Möglichkeiten für Ausflüge in der Umgebung, die wir gar nicht ausgeschöpft haben. Zum Glück wohnen wir hier und können sie nach und nach entdecken.
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