Sommerferien: Aufräumen und Genießen

Nach unserer Reise zu meinen Eltern und nach Bad Kreuznach, sind jetzt alle wieder daheim. Der Mann verbringt ein paar Tage mit seinem großen Sohn. Er hatte ihm Vater-Sohn-Zeit in Form einer Städtereise geschenkt. Nach langem pandemiebedingtem Hin- und Her konnten die beiden endlich ihre Reise antreten. So weilen sie nun in Barcelona und lassen sich von der spanischen Stadt verzaubern. Ich hab es derweil schön mit den Kindern daheim. Es ist immer eine ganz andere Energie, wenn einer fehlt. 

Termine, Aufräumen und Platz schaffen

Nach dem Urlaub hat mich das Aufräumfieber gepackt. Damit hatten wir schon vor den Ferien begonnen. Es gibt einfach noch so viele Stellen im Haus, die Aufmerksamkeit verlangen. So lagerte seit Monaten vor unserer Tür aller möglicher Kram, den jemand mal zum Wertstoffhof bringen müsste. Aber Jemand ist unzuverlässig, nie da und fühlt sich auch nicht verantwortlich. Kennst du auch, oder?

Ich habe also in den letzten Tagen viel aussortiert, Termine vereinbahrt, die schon lange auf dem Zettel stehen (Arzt, Vorsorge beim Frauenarzt, Frisör, Tadelakt-Reparatur) und gemeinsam mit dem Tochterfreund die Sachen zum Wertstoffhof fahren. In diesem Zuge habe ich noch die Fußabtreter vor der Tür entsorgt und einen neuen gekauft. Gleich sieht der Eingangsbereich wieder einladender aus. Ich habe nämlich schon zu beginn des Jahres festgestellt, dass sich das Zuhause gar nicht mehr wie ein Nest anfühlt, sondern eher Energie absaugt als welche gibt. Es wird wieder!

Genießen und verwöhnt werden

Neben aller Räumerei hatten wir es natürlich auch schön. Das Wetter zeigt sich weiterhin wechselhaft und herbstlich. Ich hatte sogar schon den Impuls, den Ofen anzuheizen. Die Tochter hat mir einen Blaubeerwald gezeigt, den wir kurz bei einem Regenspaziergang besuchten. Später bin ich selbst noch einmal hingefahren. Mit dem Sterngucker. Um Blaubeeren zu pflücken.

Ich zeichne jeden Tag in mein August Art Journal und mache ein kurzes Video, was ich täglich hochlade. So sitze ich oft schon vor dem Frühstück mit Kamera und Stift am Schreibtisch, damit die Email pünktlich um 10 Uhr losgeschickt werden kann. Es ist mir eine lieb gewonnene Routine geworden, und ich freue mich sehr an den entstandenen Seiten. In meinem eigenen Büchlein und den Seiten, die ich von Teilnehmer*innen sehe. Wenn du noch Lust auf die Impulse hast, abonniere einfach meinen Youtube-Kanal. Dann verpasst du keins der Videos. Oder trag dich noch für die letzten Tage in die Mailingliste ein.

Die Tochterfreunde haben für uns Kartoffelgratin gebacken, was wir in schöner Atmosphäre und bei liebevoll gedecktem Tisch gegessen haben. ich durfte mir noch Blumen aus dem Garten mitnehmen. Wie schön! Zusammen mit den von der Tochter gebackenen Zimtschnecken, sah das sehr dekorativ aus auf unserem Tisch. Außerdem war ich mit den Jungs beim Wirt zum Abendessen. Das wurde dann doch ganz schön kalt, obwohl es der einzig sonnige Tag dieser Woche war. Ich bin danach glatt in die Badewanne gegangen. Ich habe das Gefühl, dass nicht nur die Ferien zu Ende gehen, sondern auch der Sommer, der gar kein richtiger Sommer war.

Die August Melancholie begleitet mich weiterhin. Es gibt Tage, da ist sie lauter, an manchen eher leise. Ich bade in der Schönheit der Augenblicke und leide an Weltschmerz, Wut und Traurigkeit. Alles zusammen. Alles zu viel.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die schöne Post, die ich bei der Rückkehr nicht nur auf meinem Schreibtisch gefunden habe, sondern die hier fast täglich ins Haus flattert. So schön! Die Tochter ist ganz neidisch auf meine “bunte Post”. Sie bekommt nur “weiße Post”. Und wirklich. Urlaubskarten, Mailartprojekte, Blogleserinnengrüße … es ist eine Freude! Vielen Dank an alle, die mir schreiben, sich Mühe geben, an mich denken. Das macht mir ganz warm ums Herz.

Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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