Sommerpost – 23.August 2026 | Bad Tölz

Bevor sich in meinem Entwurfsordner noch mehr angefangene Sommerpostkarten sammeln, gibt es heute endlich wieder einen Urlaubsgruss. Eine weitere Postkarte aus der Kategorie „Leben, wo andere Urlaub machen“. Unser Ausflug führte uns diesmal nach Bad Tölz. Das ist ca. 60 Autominuten von uns entfernt. Ich kenne es nur, weil dort die Praxis meiner Psychotherapeutin ist. Ich habe mir noch nie die Zeit genommen, gemütlich durch die Stadt zu bummeln. Nur einmal bin ich über den Weihnachtsmarkt gelaufen. Umso schöner fand ich es jetzt, die Innenstadt mit meinen Gästen zu Fuß zu erkunden.

Luftkurort Bad Tölz

Nach den vielen Hitzetagen hat es nun endlich geregnet. Also sind wir mit Schirm und Regenjacke unterwegs gewesen. Das hat mich aber nicht weiter gestört. In der Touristen-Info des Stadtmuseums habe ich mir gleich den obligatorischen Stempel für mein Tagebuch geholt. Das ist immer mein erstes Ziel in einer fremden Stadt. Beim Stempel-holen entstehen oft auch nette Gespräche, oder ich bekomme interessante Empfehlungen. Weil es gerade sehr regnete, stöberten wir noch im Museumsshop herum und fanden schöne Schätze. Ich habe ein paar hübsche Gläser-Tücher aus Leinen gekauft. Die verschenke ich gern. Schönes und Nützliches für Seele und Sinne.

Blick in die Marktstrasse von Bad Tölz.
Ein schnörkelloser Stempel aus der Toruisteninfo im Stadtmuseum. In der anderen Info gab es noch einen alten Stempel.
Duftende Zirbenseife und Leinentücher aus dem Museumsshop.

Postkartenreife Innenstadt

Die Innenstadt sieht wirklich sehr hübsch aus, hat kleine Häuser mit Postkartenflair. Allein auf der Haupteinkaufsstrasse gibt es drei Buchläden (in denen ich aus Buchkaufvermeidungsgründen nicht drin war). Wir schlenderten uns durch die Einkaufsstrasse ohne ein festes Ziel. Einfach nur schauen und stöbern, uns neugierig treiben lassen.

Hübsche Häuser in einer Reihe.
Die Isar hatte, wie viele andere Flüsse auch, sehr wenig Wasser.

Viel mehr als unseren Schlenderspaziergang im Regen haben wir in Bad Tölz nicht gemacht. Es war genug, um uns die Stadt anzusehen, ein paar Kleinigkeiten im Bioladen einzukaufen und einen Blick für den Ort zu bekommen. Ich habe für mich selbst entschlossen, mir vielleicht mal nach einer Therapie-Stunde ein bisschen Zeit für einen Alleine-Bummel oder einen Tee im Café zu nehmen. Lohnenswert erscheint es mir allemal.

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Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine virtuelle Teekasse. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

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