Tagebuch – Die letzten Juli-Tage

Auf der Zielgeraden zu den Sommerferien verlangen die letzten Juli-Tage allen einiges ab. Ein Schuljahr mit allerlei Hürden, Baustellen und Frust, aber auch Gemeinschaft, Miteinander und Zuwendung geht zu Ende. Hier und da finden abschliessende Sommerfeste statt. Gestern haben wir eine Serenade mit dem Posaunenchor im Seniorenheim gespielt. Danach gab es noch geselliges Miteinander im Gemeindehaus zum Saisonabschluss mit leckerem Mitbringbuffet, Getränken und Feuerschale. Ich bin doch schon recht früh gegangen, die Erschöpfung der letzten Wochen sitzt mir noch in den Knochen. Ausserdem hatte ich Therapie und Schule an einem Tag. Da weiss ich, dass ich danach viel Ruhe brauche.

Und heute? Sieht es so aus, als hätte ich eine Blasenreizung. Also habe ich mit Ruhe, Wärme und viel Trinken verordnet, Zwischen den Pausen im Bett hatte ich zwei Wegbegleitungs-Zoomcalls (die machen mir so viel Spaß!) und einen Friseurtermin, auf den ich mich schon lange gefreut habe. Hier ein vorher/nachher Bild. Links bin ich bei meinem Impuls beim Starkmacher-Wochenende (Fotocredit: Alfred Mast), rechts heute frisch nach dem Friseurbesuch.

In den Bildern nehme ich dich noch einmal mit in den Garten. Im Frühjahr hat die Tochter ganz viele Dahlien gezogen. Aus Samen, Knollen und Stecklingen. Sie hat sich mit Sorten beschäftigt, gelesen und Videos geschaut, war auch mal gefrustet über Pflanzen, die eingegangen sind. Nun aber blühen sie nach und nach und bringen Freude und Schönheit in den Garten. Ich darf immer immer mal einen Strauss für mein Büro pflücken. Das macht mich sehr glücklich.

Auch der Wolf hatte ein Gartenprojekt. Eine spontane Idee führte dazu, dass er zusammen mit seinem Freund ein Hochbeet aus alten Paletten baute. Dazu mussten sie nichts neues einkaufen, sondern konnten das nutzen, was eh schon da war. Nun wachsen darin Salat, ein paar Kartoffeln, Kohlrabi, Tomaten und Brokkoli. 

Schwimmen

Am Wochenende waren wir an der Schule zur Präsentation der großen Montessoriarbeit – einem Übertrittsritual der Projektstufe zur Oberstufe. Wir haben bei den Begrüßungscocktails mitgeholfen und uns einige der Präsentationen angeschaut. Nächstes Jahr ist der Wolf in dem Alter auf der Bühne zu stehen. Aufregend!

Eine kleine Pause haben wir uns am Steinsee gegönnt. Ich war dieses Jahr schon einige Male schwimmen, was sehr gut tut. Wir haben über die Schule und die Wasserwacht freien Eintritt zum Bad. Das haben wir dieses Jahr schon oft genutzt. Der Sterngucker hat bei einer Freundin im Pool schwimmen gelernt und neulich spontan sein Seepferchen gemacht. Ein bisschen komisch, erst mit 10 Jahren schwimmen zu lernen, aber die Umstände unseres Alltags haben es nie anders hergegeben. Zwei Jahre Corona-Schliessungen kamen dann noch erschwerend hinzu. Ich bin sehr erleichtert, dass er jetzt schwimmen kann und hoffe, dass wir oft üben und die Ausdauer verbessern können (auch meine eigene wieder). Ich hab mir neulich sogar einen Bikini geleistet, hehe. (Ok, ich schwimme immer im Badeanzug, hatte aber trotzdem Lust auf einen Bikini.) 

Die letzten Julitage lassen wir nun noch mit Klassenfest (Sterngucker) und Frühstücksdate (Mann & ich) ausklingen, mit Kurs und Wegbegleitungstreffen. Dann widme ich mich dem August Art Journal. Ich sammle schon Ideen dafür.

Was schön ist

  • Die tollen Wegbegleitungstreffen. So viele schöne Menschen, mal Gesichter zu den Namen kennenlernen, Lebensgeschichten hören, Austausch. leuchtende Augen. Das mag ich.
  • Die Dahlien der Tochter, die sich in ihrer bunten und schönen Vielfalt im Garten zeigen.
  • Wertschätzung auf dem Konto, per Email, im Zoomcall und per Post. Als Schokolade beim Kursleitertreffen und Beifall von den Bewohner*innen des Seniorenheims. Vielen Dank!
  • Regen. Endlich Regen und Abkühlung nach den heissen Tagen der vergangenen Woche.
  • Gemeinschaft. Beim Posaunenchor, in der Schule, bei Leben-Begegnen.
  • Therapie und Coaching. Immer und immer wieder.
  • Gutes Essen auf dem Tisch (heute gab es frische Frühkartoffeln aus dem Hofladen, Salat aus dem Hochbeet des Wolfes, Gemüsestäbchen und Gemüse)
  • neue aufregende Projekte mit dem Mann

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2 Kommentare zu „Tagebuch – Die letzten Juli-Tage“

  1. Gerade komme ich aus dem Schwimmbad, wo ich mit meinem 10jährigen Kind für das Seepferdchen trainiert habe. Es ging uns genau wie euch.

    Ohne Dich je getroffen zu haben, denke ich immer, wenn Du ein Bild mit frischen, kurzen Haaren von Dir zeigst, dass das viel Ramona-riger aussieht! Sieht gut aus!

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