Tschüß 2018 – Hallo 2019

Gar keine schlechte Idee, auch beruflich das alte Jahr nochmal zur reflektieren und auf das neue zu schauen. Im Buch der Möglichkeiten habe ich mir bereits einige Gedanken gemacht. Deshalb nehme ich auch an der Inspicon-Blogparade teil. Ich mag es sehr, auch bei anderen reinzuschauen und aus deren Überlegungen, Fehlern und Erfolgen zu lernen und mich inspirieren zu lassen.

Das war mein kreatives 2018

Welches Angebot lief in 2018 gut und was wird es daher weiterhin geben?

Anfang des vergangenen Jahres hatte ich mir fünf Online Kurse in den Kopf gesetzt, ohne zu wissen, welche das sein könnten. Nachdem ich in der Vergangenheit schon einige Workshops offline gegeben habe, reizte mich das Format des Online-Kurses. Ich lasse mich selbst gern von Online-Kursen inspirieren. Der Vorteil daran sind: keine Reise- und Übernachtungskosten, zeitliche Flexibilität und räumliche Unabhängigkeit. Das heisst, ich kann einen Kurs mit einer amerkanischen Dozentin buchen ohne dafür mein Haus verlassen zu müssen. Das ist schon sehr cool.

Meine bestgebuchten Kurse waren zum Einstieg der Offenbacher Schreibschriftkurs. Das war mein erster überhaupt, und ich hatte ihn kostenlos. Ich habe viel begeistertes und positives Feedback bekommen. Im Laufe des Jahres habe ich ihn dann zu einem Kauf-Kurs umgestellt, weil doch sehr viel Arbeit und Herzblut reingeflossen ist und es sich für mich stimmiger angefühlt hat.

Der noch immer laufende Wortfunken-EMailkurs wurde auch oft gebucht. Bei ihm glaube ich aber mittlerweile, dass 52 Wochen zu lang sind.

Richtig Spaß gemacht hat mir der Skizzenbuchkurs. Die Idee dafür schlummerte schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum. Es war toll, die Module zu strukturieren und die TeilnehmerInnen zu begeistern. Das war mein erster hochpreisigerer Kurs. Den haben alle TeilernehmerInnen begeistert mitgemacht und ich sehe, wie sie immer noch von dem Gelernten profitieren und motiviert sind. Das freut mich so sehr!

So erging es mir auch mit dem Kraftinseln im Alltag Kurs mit dem Mann. Hier haben wir wirklich wertvolle Impulse zusammengetragen. Die Zusammenarbeit hat richtig Spaß gemacht.

Auch das Buch der Möglichkeiten behalte ich weiter im Programm.

Die derzeit buchbaren Angebote findest du hier im Überblick.

Welche wesentlichen Erkenntnisse hast du 2018 aus und für dein Business gewonnen?

Ich habe gelernt, mich als Künstlerin und Kalligrafin zu zeigen, mir selbst etwas zuzutrauen und meine Kompetenzen auch zu zeigen und zu teilen. Mit 20 Jahren Erfahrung muss ich mich nicht verstecken. Ich muss auch nicht perfekt sein. Fehler passieren hin und wieder, daraus kann ich lernen und profitieren. In der Zukunft möchte ich noch mehr auf mein Herz hören, weniger wollen und mehr fühlen. Ich finde meinen eigenen Weg in meiner eigenen Zeit und meinem eigenen Schrittmaß.

Was lief ggf. nicht so wie gewünscht – und welche Schlüsse hast du daraus gezogen?

Wir hätten gern mehr TeilnehmerInnen für unsere Kreativ- und Gongauszeit. Das ist eines unserer Herzensprojekte und jedesmal so eine schöne und wertvolle Zeit für alle. Ich werde meinen Part dieses Angebotes nochmal überarbeiten und konkreter werden anstatt den ganzen Bauchladen an Möglichkeiten zu öffnen.

Insgesamt wünsche ich mir, noch mehr Menschen zu erreichen. Hier finde ich noch heraus, was mein Weg in die Herzen der Menschen (und zwar jenseits von Facebook) ist.

An welchen Events hast du 2018 teilgenommen – und was daraus mitgenommen?

Ich war bei Kerstin und Hermann Scherer, bei Karin Wess und Petra Lehner und beim Frauencamp mit Jana Muchalski. Ich habe Kurse bei Torsten Kolle und Sigrid Artmann mitgemacht und mich von Yves Leterme inspirieren lassen. In allen Kursen ging es irgendwie darum, seinem eigenen Herzen zu folgen, darum, an sich selbst zu glauben und die einschränkenden eigenen Glaubenssätze zu überwinden und über sich hinauszuwachsen. Es ging um das Annehmen von Schattenseiten, um innere Kraft, für mich auch um Mit(t)macht statt Ohnmacht. Die kreativen Kurse haben mir Raum gegeben, mich weiterzuentwickeln, Neues zu lernen, aber auch zu sehen, wo ich stehe. Das Feedback und der Austausch mit anderen helfen mir, andere Perspektiven einzunehmen und einen frischen Blick auf das eigene Tun zu bekommen. Der Austausch fehlt mir sonst in meinem eigenen Tun.

Und wohin soll mein kallimagisches 2019 gehen?

Welche neuen Formen der Zusammenarbeit bietest du deinen Kunden in 2019 an?
Welche Produkte, Kurs, Programme oder Pakete sind in Planung?

Den Start macht der Visionboard- und Kraftcollagen Kurs jetzt noch im Januar.

Ausserdem habe ich ein paar kreative Kursideen im Hinterkopf, die ich gern weiterentwickeln möchte. Den ein und anderen Kurs vom letzten Jahr werde ich wieder anbieten. Hauptschwerpunkte werden Selbstfürsorge und Kunst als Heilerin sein – sich selbst im Tun vertiefen und damit wichtige heilsame Prozesse anstossen. Aber auch spirituelle Themen werden einfließen, denn sie beschäftigen mich selbst immer wieder.

Mein Angebot positioniere ich konkreter und wertvoller für die KundInnen. Ausserdem greife ich die Möglichkeit der Privatstunden und Kurse in kleinen Gruppen wieder auf. Die direkte Zusammenarbeit finde ich sehr wertvoll und tiefgehender als ein Online-Kurs. Die Einzelstunden gehen über das pure Erlernen von Techniken hinaus. Hier fliesst auch mein Wissen aus der Trauer- und Krisenbegleitung hinein. Darin sehe ich ein großes Heilungspotenzial.

Wie wirst du dein kostenloses Angebot (Blog, Podcast, Webinare, Social Media…) weiterentwickeln?

Das Blog wird wieder lebendiger. Neben den Buchrezensionen und Interviews lasse ich kleine persönliche Geschichten und Tutorials einfliessen. Ausserdem schreibe ich weiterhin den Newsletter mit Fundstücken und Inspirationen aus dem Internet.

Was willst du in 2019 neu lernen und wie willst du dich persönlich weiterentwickeln?

Hm, ich lerne ja gern neue Schriftarten, möchte aber auch die schon in meinem Repertoire befindlichen ausbauen. Ich möchte gern die Lapidarantiqua in ihren Facetten erkunden und mehr in meine Arbeiten einbauen. Und überhaupt, mehr zeichnen, malen und kleben. Die Symbiose von Spiritualität, Kunst und Kalligrafie reizt mich. Die will ich weiter verfolgen, jenseits von kalligrafierten Bibelsprüchen auf aquarellierten Hintergründen (nichts dagegen!). Ich möchte mehr über die Hintergründe von Kunst als Therapie lernen, Zusammenhänge verstehen und umsetzen.

Wohin soll sich dein Business langfristig entwickeln– und welche Schritte wirst du 2019 in die Richtung gehen?

Ich arbeite als Mentorin mit Menschen zusammen und unterstütze diese gezielt, ihre Blockaden und Wirrnisse zu überwinden. Sich selbst Dinge trauen und zutrauen, in die Tiefe ihrer Seele tauchen, den Raum halten, wo das möglich sein kann. Mir gefällt der Begriff Miracle Worker in diesem Zusammenhang sehr (in der deutschen Übersetzung verliert er seinen Zauber). Ich erweitere meinen Wirkkreis, inspiriere und motiviere und irgendwann habe ich sogar einen eigenen Wirkraum.

Die Schritte sind meine Angebote. Wie sie als Ideen zu mir kommen, ich sie forme und weitergebe. Ich höre wach nach innen und mische eine Portion Gebet  und Vertrauen darunter.

Wo trifft man dich 2019 ‚live‘?

Ich lasse mich auch gern für Kurse, Workshops oder Vorträge einladen.

Danke!

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen KundInnen, KursteilnehmerInnen und KollegInnen bedanken für das Vertrauen, den Input, den Austausch, die Fragen und wertvollen Impulse.