Waldspaziergang

Am Wochenende war so schönes Wetter. Der Mann war bei der Gonausbildung. Da habe ich mir eine andere Spazierrunde als sonst ausgewählt: Einmal durch den Wald zur kleinen Kapelle nach Frauenbründl und wieder zurück. Ich mag die Brauntöne des erwachenden Waldes, die sich manchmal ein bisschen Golden mit der Sonne mischen. Weisse Tupfer von Schneeglöckchen und Buschwindröschen, kleine zartblaue Anemonen.

An manchen Stellen noch immer Reste der nächtlichen Kälte der letzten Wochen (ein Grund, warum ich noch nichts im Garten gemacht habe – der Boden war noch immer gefroren).

Abwoon d'bashmaya

Passend zu der Stimmung mein Eintrag im Artjournal. Ich habe nach dem Text des Vater Unser auf aramäisch gesucht und mich eine Weile damit beschäftigt. Abwoon d’bashmaya. Oh thou, from whom the breath of Life comes. In einem Artikel über den Wald fand ich den Satz “Jenseits der Worte”. Und dann fügte sich alles wunderbar zusammen. Krumme Wurzeln, Schöpferkraft, Zweige und Lebensadern. Jenseits der Worte.

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