Frühe Fastenzeitgedanken

Vor zwei Jahren habe ich, ganz inspiriert von einem Fastenzeit Workbook, einen Kurs zur Fastenzeit angeboten. Da ging es um die Liebe. Jede Woche habe ich eine Email mit Input verschickt. Ich hatte das Gefühl, die kreativen Angebote darin, die ja eigentlich ein Ad-On sein sollten, kamen am besten an. Also habe ich im Jahr darauf überlegt, was diesmal mein Angebot sein soll. Wieder eine Email-Serie mit ein paar Videos? Ein fertiger Kurs über die 7 Wochen? Ich war lange unschlüssig, wollte aber gern etwas machen. Zum einen, weil sich die Fastenzeit anbietet, auf künstlerischer Ebene mit unserem Inneren auseinanderzusetzen, uns Zeit zu nehmen hinzuhören. Zum anderen natürlich auch aus rein wirtschaftlichen Gründen als Selbständige, die ihr Leben und die Zukunft ihrer Kinder finanzieren will. Du erkennst den Spagat. 

Am Ende war es so, dass ich zwei Wochen vor Beginn der Fastenzeit beschlossen habe, auf eine Eingebung von einem Gebetsspaziergang zu hören und den Kurs erstmals als quasi Life-Kurs per Zoom anzubieten. Das war vielleicht aufregend. Über sieben Wochen trafen sich um die 20 Teilnehmerinnen jeden Sonntag, um sich zum Thema Mut auszutauschen. Es gab Inputs und auch zwischen den Treffen kleine Anleitungen im Kursraum. 

40 Tage Mut

Wir haben viel im Art Journal gearbeitet, jede an ihren eigenen Themen unter dem Oberbegriff Mut. Der Kurs war toll und hat lange nachgewirkt. Bei mir und den beteiligten. Sehr intensiv. Die Inhalte gibt es immer noch im Wirkraum. Jede kann, egal wann, sich Zeit für 7 Wochen Mut nehmen. Auch ohne Gruppe. 

In diesem Jahr stehe ich wieder vor der gleichen Entscheidung. Ich bin hin und her gerissen, ob und wie ich mein Angebot zu Fastenzeit gestalte. Da ist in mir diese eine Stimme, die sagt: in der Fastenzeit geht es darum, etwas wegzulassen. Platz zu schaffen, zu verzichten. Und die andere Stimme, die findet, dass auch ein Hinzufügen Platz schaffen kann. Ein bewusstes Entscheiden für etwas: Zeit für mich, Spaziergänge, kreative Auszeiten, Austausch und Gebet. Auch wieder im Spagat zwischen dem Wunsch nach Rückzug, Alleinzeit und Stille und der Notwendigkeit, für Einkommen zu sorgen. Ich entscheide mich vermutlich für einen Mittelweg.

Meine Ideen zur Fastenzeit

In diesem Jahr stehe ich wieder vor der gleichen Entscheidung. Ich bin hin und her gerissen, ob und wie ich mein Angebot zu Fastenzeit gestalte. Auch wieder im Spagat zwischen dem Wunsch nach Rückzug, Alleinzeit und Stille und der Notwendigkeit, für Einkommen zu sorgen. Ich entscheide mich vermutlich für einen Mittelweg.

Ich schwanke gerade zwischen mehreren Ideen:

  • Der 40 Tage Mut Kurs kann weiterhin gebucht werden und jede kann ihn in eigenem Tempo mitmachen. Es gibt keine zusätzlichen Zoom-Angebote zum Austausch.
  • Ich überarbeite den 40 Tage Liebe Kurs und biete ihn mit einem Fastenzeit-Workbook an. Auch zum Selbststudium.
  • Ich biete einen ganz neuen Kurs an, ganz ähnlich dem Mut Kurs, nur mit einem neuen Thema (Meinem Jahresmotto “Empfangen”)
  • Es gibt eine 1:1 Begleitung für 7 Wochen für eine sehr begrenzte Anzahl an Teilnehmer*innen für Austausch, Kreativität und Gebet. Dieses Angebot (7 Wochen Begleitung für 800 Euro brutto) wird es auf jeden Fall geben. Wenn du Interesse hast, schreibe mir eine Email: ramona.weyde(ät)posteo.de
  • Ich biete gar nichts an.
  • Meine eigene Fastenzeitreise zum Thema “Empfangen” schreibe ich im Wirkraum als geschützten Blog auf, wo man gegen eine Gebühr über die 40 Tage mitlesen und sich inspirieren lassen kann (Rezepte, Buchtipps, meine eigenen Gedanken und kreative Reise während dieser Zeit).  Dazu gibt es ein ebook, wo du deine eigenen Erfahrungen reflektieren und reinschreiben kannst. Das wird ein bisschen ein Wagnis sein. Es kann sein, dass es wirklich täglich nur ein paar Zeilen werden. Oder es kann sein, dass ein reichhaltiger inspirierender Kurs dabei rauskommt. Was ich eben so empfange, worauf ich Lust habe und was sich während der Zeit zeigt.
  • Es gibt eine Kleingruppe, die sich in regelmässigen Abständen zum Austausch, Gebet und kreativen Werkeln trifft

Meine Tendenz geht gerade zu Mut. Tagebuch und Einzelbegleitung.

Was sind deine Fastenzeit-Wünsche und Bedürfnisse? Ist sie dir egal? Übst du dich in Verzicht von etwas? (Schokolade, Medien, Alkohol…) Oder nutzt du die Zeit gern für einen bewussten Kontakt zu Gott, ohne vordergründig auf etwas zu verzichten? Fällt es dir leichter, wenn du einen Kurs oder direkte Begleitung hast? Oder bist du gern für dich?

Hat dir der Beitrag gefallen? Wie StrassenkünstlerInnen der Hut, steht hier im Blog eine Teekasse. Nur eben virtuell. Wenn du magst, kannst du mir einen Tee ausgeben. Oder Farben und Papier. Danke für die Wertschätzung <3

2 Kommentare zu „Frühe Fastenzeitgedanken“

  1. Ein inspirierendes Bild mit Spruch zum Ausdrucken zu Beginn, für eine Art Altar und dazu jede Woche ein bisschen Textinput per Mail mit Reflektionsfrage, das würde ich schön finden…

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